Konzeption des Evangelischen Kindergarten Louise Mücke

Unser Kindergarten beschränkt sich nicht auf ein konkretes "Einzugsgebiet"; aus dem ganzen Stadtgebiet kommen Kinder zu uns. Mit zunehmender Sanierung unserer Stadt veränderte sich dieses "Einzugsgebiet": waren noch um 1990 viele Familien mit Kindern in der Altstadt ansässig und somit ganz in unserer Nähe zuhause, suchen heute viele Eltern den Kontakt zu unserem Kindergarten, die in unmittelbarer Nähe arbeiten (z.B. Theater, kleinere Geschäfte oder Büros).
Eingemeindete Dörfer sind somit genauso Heimat unserer Kinder, wie die Stadt mit ihren vollen Straßen, 1000 Baustellen und Geschäften. So bunt, wie die gesellschaftliche Situation in unserer Stadt, so breitgefächert sind die Lebensumstände, Familiensituationen und Wohnverhältnisse unserer Kinder.
Oft sind es befreundete Familien, die hier die Möglichkeit sehen, ihren Kindern gemeinsame Erlebnisgrundlagen zu schaffen. So wird unser Kindergarten häufig zum zentralen Treff- und Sammelpunkt, und die Kinder fühlen sich in diesem vertrauten Beziehungsgeflecht, das über neue Kinderfreundschaften erweitert und bereichert wird, geborgen und wohl.
Für uns ist es immer wieder eine Herausforderung, Probleme ernst zu nehmen und Lösungen zu suchen, die immer wieder aus schmerzlichen Situationen wie Trennung, Umzug, Geschwisterkonflikten, wechselnden Bezugspersonen etc. entstehen. So möchten wir weiterhin offene Ohren und helfende Hände haben, um im Wandel der Zeiten dem ursprünglichen Auftrag der Louise-Mücke-Stiftung gerecht zu werden, gerade Schwachen und Bedürftigen eine Heimat zu werden.